Die nächste grenzüberschreitende GEWA Kreuzlingen Konstanz findet vom 12. bis zum 15. Mai 2011 statt.
Basis-Informationen zur GEWA 2011:
Messedauer:
Donnerstag, 12. Mai – Sonntag, 15. Mai 2011
Messeort:
Bodensee-Arena Kreuzlingen /
Klein-Venedig, Konstanz
Aussteller: ca. 400
Besucher: ca. 60.000
Eintritt frei!
Teilnahme:
Die Ausschreibungsunterlagen werden den bisherigen Ausstellern Ende September 2010 zugestellt. Interessierte Aussteller finden die Ausschreibungsunterlagen ebenfalls Ende September auf dieser Homepage zum Downloaden.
Für Fragen stehen Ihnen zur Verfügung:
In Kreuzlingen:
Renate Giger
Telefon: +41 (0)71 6951124
E-Mail: renate.giger@gewa-messe.com
In Konstanz:
Sabine Zufahl
Telefon: +49 (0)7531 28248-12
E-Mail: sabine.zufahl@gewa-messe.com
Rückblick auf die GEWA 2009:
Gut 60.000 Besucher auf der bisher besten GEWA
Die Richtung wurde schon zu Beginn der GEWA vorgegeben: Bei der Lüftung des deutsch-Schweizer Bankgeheimnisses im Rahmen der Eröffnungsfeier am Donnerstag wurden die Messebesucher eingeladen, sich während der vier Messetage gemeinsam auf eine Bank zu setzen und „miteinander zu schwätzen“. Ähnliches vernahm man auch im Grußwort des Jenaer Oberbürgermeisters, Albrecht Schröter, welcher sich beeindruckt zeigte von der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit und von einem Stück „gelebten Europas“ sprach.
Exemplarisch für dieses Miteinander waren beispielsweise die Workshops für Schülerinnen und Schüler aus Konstanz und Kreuzlingen. Knapp 250 wissbegierige Jugendliche erlebten am Freitagvormittag eine andere Art praxisnahen Unterrichts sowie beruflicher Orientierung. „Besonders der Workshop, wo es um das persönliche Selbstbewusstsein ging, hat mich sehr angesprochen“, berichtete einer der Schüler, „wo bekommt man so etwas denn sonst noch zu hören?“ „Die Erweiterung der GEWA um die Bildungsthematik hat sich bewährt“, resümiert Hilmar Wörnle, Geschäftsführer des Stadtmarketing Konstanz, welches die Messe auf deutscher Seite organisiert hatte.
Markus Baiker, Präsident der Schweizer GEWA-Genossenschaft ist überzeugt: „Wir sind ein deutliches Stück näher zusammengerückt“. Einhellig ist man der Meinung, die Messe habe einen deutlichen Qualitätsschub erfahren. „Das durch Gartenbauer und Landschaftsarchitekten gestaltete Außengelände war sicherlich ein Highlight der Messe“, ergänzt Wörnle. Auch die Kinderbetreuung sei herausragend gewesen, hier habe man die meisten positiven Resonanzen erhalten. „Dieser Qualitätsschub der Messe ist auch der hervorragenden Arbeit der Firma Raumwerk geschuldet“, bedankte sich Wörnle bei den Kollegen in der Messe-Orga Christoph und Renate Bauer. Mit ihrem Unternehmen hatten sie die Außengestaltung federführend konzipiert und umgesetzt. Wie die Messe selbst, so habe sich auch die Qualität der Aussteller-Stände in den letzten Jahren zusehends gesteigert. Zum schönsten Stand wurde auf Schweizer Seite der Messeauftritt der Technischen Betriebe Kreuzlingen gekürt, auf deutscher Seite überzeugte die Halle der Stadtwerke Konstanz mit ihrem familienfreundlichen Standkonzept. Als bester Newcomer wurde der Stand der Firma „Freiraum“ im Außenbereich ausgezeichnet.
Die Messemacher zeigten sich nun gespannt auf die Resonanz der Aussteller. „Schon jetzt haben wir Aussteller, welche gleich wieder ihre Zusage für eine Teilnahme an der kommenden GEWA gegeben haben“, berichtet Renate Giger, Messeleiterin in Kreuzlingen. „Jene Aussteller, welche eine Strategie, ein Konzept verfolgten, haben von der GEWA profitiert“, erläutert Wörnle, „wer hingegen nur den schnellen Reibach machen und die Messe zum reinen Abverkauf nutzen wollte, für den sei die GEWA sicherlich nicht die richtige Plattform“. Beratung, Information, langfristiger Kundenkontakt sowie Service-Qualität hätten vielmehr im Fokus erfolgreicher Messeteilnehmer gestanden, ist man sich unter den GEWA-Verantwortlichen sicher. Auch hier zeige sich, dass die GEWA in erster Linie eine Messe sei für die regional verwurzelten, vor Ort im Wirtschaftsraum Konstanz / Kreuzlingen tätigen Akteure. Auf jeden Fall schaffe die GEWA eine Wertschöpfung sowohl für die Aussteller wie auch die ganze Region. So habe es während der vier Messetage kein freies Hotelzimmer mehr in Konstanz gegeben.
Ivanka Seitz, Messeleiterin auf Konstanzer Seite, hob die gelungene Konzeption des Rahmenprogramms hervor: „Auf Schweizer Seite konnten die Besucher noch bis spät in die Nacht hinein feiern, auf unserer Bühne am See hingegen haben wir uns für ein etwas ruhigeres Programm entschieden. Somit konnten wir zwei ganz unterschiedliche Zielgruppen ansprechen.“ Dass dieses Konzept aufging, bewies die Besucherresonanz auf beiden Seiten: Sowohl die musikalischen Darbietungen in der Halle 2 als auch das vom K9 präsentierte Tango-Spektakel und das Improvisationstheater waren zu den Abendveranstaltung sehr gut besucht.
Überhaupt habe man einen sehr guten Besucherzuspruch auf der GEWA erfahren. Während man in Kreuzlingen von einer ähnlichen Besucherzahl wie vor zwei Jahren sprach, vermutete man auf Konstanzer Seite eine Steigerung gegenüber der letzten GEWA. Insbesondere an den beiden ersten Messetagen am Donnerstag und Freitag habe man mehr Besucher verzeichnen können als in den Vorjahren. „Der Samstag und Sonntag sind traditionell stark, für die Aussteller bedeuten diese Tage echte Beratungsarbeit“, formuliert es Baiker. Bemerkenswert fand Hilmar Wörnle, dass es bei der Veranstaltung auf Klein Venedig trotz der vielen Tausend Messebesuchern zu keinerlei Verkehrsproblemen in der Konstanzer Innenstadt kam. In finanzieller Hinsicht hoffe man, das ausgerufene Ziel eines ausgeglichenen Budgets zu erreichen. Dass dies tatsächlich gelingen könnte, sei in Zeiten schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen keine Selbstverständlichkeit. Nun aber zeigten sich die Veranstalter zuversichtlich, trotzdem eine „schwarze Null“ zu erzielen.
Die gemeinsame deutsch-Schweizer Aktionsbühne werteten beide Seiten als großen Erfolg. Möglicherweise könne das gemeinsame Grenzgelände künftig noch intensiver genutzt werden. Die schön gestalteten Gartenanlagen deutscher und Schweizer Aussteller gleichermaßen hätten es vorgemacht. Dort, wo die Messemacher auch zum Ende der diesjährigen GEWA noch einmütig beisammen saßen und gemeinsam das Ambiente bei strahlendem Sonnenschein genossen. So, wie es gut 60.000 Besucher während der vier Messetage bereits praktiziert hatten. Noch nie war die Kunstgrenze schöner, noch nie Besucher, Aussteller und Veranstalter zufriedener. Die GEWA 2011 kann kommen ...